Di. Okt 4th, 2022

Wie viele andere, schaue auch ich gerne auf das vergangene Jahr zurück. Das Jahr 2021 war ein sehr durchwachsenes Jahr, nicht nur der Virus auch das Wetter spielte verrückt. Der Januar begann mit fast sommerlichen Temperaturen, das Thermometer zeigte in der Mittagssonne über 20 Grad.

Wenige Tage später sah es allerdings so aus

Dieses auf und ab hielt sich in diesem Jahr ungewöhnlich lange und begann auch mit einem sehr frühen Herbst wieder.

Das erste Quartal stand für uns ganz unter dem Motto, wir suchen ein anderes Auto. Der Ford den wir bis dahin fuhren, hatte uns einfach genug geärgert, ständig neue Probleme. Für einen Neuwagen fehlt uns das nötige Kleingeld, aber ein guter gebrauchter war drin. Von vielen Seiten hörten wir, kauft doch in Deutschland, die Autos sind billiger und die Verkäufer zuverlässiger. Ich lebe in Ungarn, habe keinen Wohnsitz in Deutschland, fahre 1000km eine Strecke, mit einem Auto dem ich nicht vertraue, um mir in Deutschland einen Wagen anzusehen? Und das womöglich mehrmals weil Anzeige und Wirklichkeit nicht übereinstimmen? Sollte ich dann wirklich das passende Auto finden muss ich es auch noch nach hier bringen und den kostspieligen Anmeldeprozess durchlaufen. Dieser ist hier beschrieben https://zuhauseinungarn.online/kann-ich-mein-auto-aus-deutschland-in-ungarn-anmelden-was-brauche-ich-dafuer

Für uns kam dies nicht infrage. Wir suchten bei regionalen Händlern und wurden Ende Februar fündig. Dank Corona musste man sich vorher anmelden und einen Termin absprechen, die Händler hatten nicht wie gewohnt offen. Da ich mir ein Telefonat nicht zutraute, wählte ich den schriftlichen Weg, und der Termin war schnell abgesprochen. Und dann sagt der Händler, er sprach übrigens perfekt deutsch, ich hätte mit meiner Frau wetten sollen, ich habe direkt gesagt dass sind Deutsche oder Österreicher. Mein Fehler, ich habe uns für den späten Vormittag angemeldet, das würde ein Ungar nie sagen, er würde sagen gegen Mittag. So lernt man sogar beim Autokauf noch etwas hinzu😂

Friseure waren hier durchgängig geöffnet, niemand musste ungepflegt herum laufen. Allerdings eine Pflicht gab es

Im März waren wir ganz brav und sind außer zum einkaufen Zuhause geblieben. Aber nicht weil man dies von allen Seiten gepredigt bekam, sondern weil wir unsere Wohnung umräumen wollten und somit viel Arbeit hatten. Ein guter Freund hat uns dabei geholfen, zumal weder Achim, noch ich gerne auf Leitern herum turnen.

In diesen Raum sollte in Zukunft das Wohnzimmer und das Büro in das jetzige Wohnzimmer. Ich hätte nie gedacht das wir dadurch so viel Platz gewinnen.

Im April war es dann endlich soweit, nach unzähligen Versuchen war es Achim endlich gelungen online einen Termin bei der Botschaft zu buchen. Aber nicht weil er das nicht hinbekommen hätte, sondern die Termine waren schneller ausgebucht als man schauen konnte. Für alle bei denen ebenfalls die Verlängerung ihrer Papiere ansteht, hier der Link zur Terminvereinbarung https://service2.diplo.de/rktermin/extern/choose_categoryList.do?locationCode=buda&realmId=401 Die deutsche Botschaft liegt in Budapest auf dem Burgberg, herrlich da oben.

Der Frühling zeigte sich dieses Jahr nur sehr zögerlich. Der Mai sonst schon Zeit für leichte Kleidung, eher kühl und durchwachsen.

So mussten wir auch zu einer wirklich schönen Veranstaltung in der Puszta, in Révberi Lovascentrum noch dicke Jacken mitnehmen. Aber das tat dem Vergnügen keinen Abbruch.

Endlich, im Juni zog beständigeres Wetter und Wärme ein. Der Garten wurde wieder bunt

Achim versuchte sich das erste Mal als Landwirt. Er bearbeitete das ungenutzte Stück Wiese, hinter der Scheune, mit der Sense und brachte stolz seine Heuernte ein.

Das war alles nennenswerte im ersten Halbjahr 2021. Das zweite Halbjahr ist ja noch nicht vorbei, somit kommt dieser Rückblick ein wenig später.

An was erinnert ihr euch in diesem Jahr? Gab es besondere Erlebnisse? Schöne Ausflüge? Neue Erfahrungen? Lasst uns doch daran teilhaben.

Von Gabriella

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